Gedicht von Tuvia Rübner (1924)

Tuvia Rübner (1924)

Staunen 
(Lichtschatten-Gedichte) 

Nach dem, das geschah, wenn du fähig bist,
den Star zu hören und die Meise, die Lerche, den Balbül, sie alle, 
staune nicht, dass du froh bist, wenn nach dem unaufhörlichen Sommer

wieder Wolken das Blau beleben
froh, den Morgenkaffee zu trinken
alles dem Körper Notwendige zu schaffen
und sich weiterzubewegen ohne Hilfe eines Stocks.

Der Mensch ist zäh, übersteht vieles, und keiner weiss, wann Freude ihn überwältigt  
und wo.

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Neueste Kommentare

26.11 | 00:43

lieber erich

hast du gehört, dass unser toller kamerad WALTER RÖSLI, ehemaliger verkehrsdirektor der stadt bern, vor einigen tagen 85-jährig verstorben ist?

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17.11 | 11:35

Auch ich habe den Bau besichtigt. Beängstigend schön. Auf dem Parkgelände viele Besucher. Im USZ verschlossene Türen? Corona aha! Albert grüsst herzlich Beide

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09.11 | 22:22

Lieber Erich, heute habe ich mich wieder einmal durch einige Webseiten 'geblättert' und dabei auch Deine Seite besucht. Herzliche Gratulation zu dieser Wahl!

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28.10 | 16:59

Danke, lieber René, gerne denken wir an früher zurück: das macht grosse Freude! Dein Erich

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