Wie weiter?

Rosengartenstrasse

Ergebnis:
Mit Ausnahme einer Gemeinde haben alle Zürcher Gemeinden dieses Projekt mit 60 Prozent NEIN abgelehnt, bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent. Darüber freuen wir uns sehr. Richard hat sich im ganzen Kanton stark dagegen eingesetzt, was ich enorm schätze und verdanke.
Dies waren und sind unsere Argumente:

 

Von Richard Limburg und Erich Gerber

Es braucht keine Alternative zum Rosengarten: So wie jetzt funktioniert es.
Die Lichtsignale am Ende der Hardbrücke bewirken eine Dosierung an der steilen Rosengartenstrasse, sie reduzieren Lärm und Anfahren. Es ist kein Provisorium wie die Befürworter behaupten; das Verdichten der Stadt bringt mehr Verkehr.
Wer den Stadtplan anschaut, sieht, dass sich der Verkehr zwischen Zürich- und Hönggerberg auf 3 Hauptstrassen konzentriert. Da wird von einem Fehler in Wipkingen gesprochen. NEIN, der Fehler liegt in Höngg, wo die grossartige EUROPABRUECKE an den Berg führt, ohne Zubringer zur Autobahn A1. Entweder fährt man durch Limmattalstrasse – Zentrum Höngg – Gsteigstrasse nach Affoltern, oder über die Frankentalstrasse nach Regensdorf zur A1. Einfacher geht’s über Wipkingen, Stau vor dem Rosengarten, dafür direkt durch den Schöneichtunnel zur A1.

Für den OeV genügen die 3 Buslinien 33, 72 und 83. Es braucht kein Tram. Prof. Dr. U. Weidmann, ETH Hönggerberg, sagt richtig: «Das Tram ist unwirtschaftlich, zu langsam, behindert sich gegenseitig und ist zu störungsanfällig.» Das Tram scheint einzig der Baubranche zu dienen. Zusammen mit dem Autotunnel soll es ein OeV-Projekt sein. So will man erreichen, dass der Bund 40 Prozent an die Gesamtkosten von mindestens 1,5 Milliarden zahlen muss. (Tages-Anzeiger vom 3.1.2020).

Nachteile: 12 Häuser müssen abgerissen werden. Der Albisriederplatz muss total umgebaut werden, da das Tram die Linien 2 und 3 durchkreuzt und die Haltestellen neu in die Badenerstrasse verlegt werden müssen. Ein Haus muss weg. Der Bucheggplatz muss umgestaltet werden und am Milchbuck soll eine Doppelhaltestelle entstehen. Dafür sollen 3000 m2 Irchelpark geopfert werden. Das alles für eine Tram-Tunnel-Strategie, die mindestens 1,5 Milliarden kosten wird.
Unsere Meinung: ROSENGARTEN NEIN.

Der gegenwärtige Ausbau des Gubristtunnels der Nordumfahrung wird in ca. 1 Jahr Entlastung bringen.

Wie weiter?

 

Nach dem geglückten Absturz des Wahnsinnprojektes „Tunnel und Tram“ für 1,5 Milliarden, traditionelle Kostenüber-schreitung eingerechnet, kommt jetzt links-grün mit übertriebenen Forderungen u.a.

 

*Fussgängerstreifen an Kreuzungen am Rosengarten, auch neben dem Schulhaus. Auch mit Lichtsignalanlage ist das äusserst gefährlich, ja grobfahrlässig. Ein Ball allein rollt nicht über die Strasse, es kommt ein Kind hinterher.

 Verbesserte OEV-Verbindungen Zürich Nord – West mit neuen Tangentiallinien. Wohl mit TRAM, damit die Tram- und Busspur die heutige Strassenkapazität halbiert. Reine Schikane für die Autos, dafür mehr Ausweichverkehr durch die Quartiere.

So wie heute funktioniert der Rosengarten. Die Lichtsignale am Ende der Hardbrücke dosieren den Verkehr am Berg. Staus nur noch in den Spitzenzeiten, wie an anderen Orten.
Der Rosengarten ist kein Provisorium, er ist die logische Folge eines unseligen Wachstums und Verdichtens. Der „Fehler“ entstand seinerzeit nicht in Wipkingen, sondern in Höngg. Die EUROPABRUECKE endet am Berg, ohne Zubringer zur Autobahn. Einfacher ist es, die Variante Rosengarten-Schöneichtunnel zu wählen, als über Höngg-Affoltern oder Frankental-Regensdorf die Autobahn zu erreichen.

 

Prof. U. Weidmann von der ETH Hönggerberg sagt richtig: Das Tram ist zu teuer, zu langsam, behindert sich gegenseitig und ist zu störungsanfällig. (insbesondere am steilen Rosengarten). Das gilt auch für die Politik. Also so lassen, wie es ist. In gut einem Jahr kommt eine Entlastung durch die Nordumfahrung mit dem 6-spurigen Gubristtunnel. Mitte- und bürgerliche Parteien sollen geschlossen gegen autofeindliche Zwängereien auftreten (ohne sich von Bauinteressen drängen zu lassen).

 

R. Limburg

 

 
 
 
 
 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

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Neueste Kommentare

25.01 | 16:27

Lieber Erich und Susi
Erneut eine gelungene Reportage von dir. Eindrucksvolle Bilder,
Man hat fast das Gefühl dabei zu sein. Wünsche weiter gute Zeit!

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14.01 | 16:16

Da habt Ihr ja ein ganz gemütliches und grossartiges Heim, wo für alles gesorgt wird. Viel Freude und ein unterhaltsames 2020 wünschen Euch Walti + Elisabeth

...
30.11 | 22:12

der (ur)alt-kurmaudi von brienz am see wünscht weiterhin gute fahrt im neuen zuhause...

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17.11 | 08:22

Freue mich sehr, dass das neue Zuhause gut gefällt.
Alles Gute und liebe Grüsse

Peter Eichenberger, RC Linthebene

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