Ausflug vom 16. August 2018

Am 16. August 2018 hat uns der Freund Jean-Louis Aeschlimann aus Gryon zum Besuch des Grandhotels Giessbach und der Giessbachfälle eingeladen. Um 09.57 Uhr haben wir uns am Bahnhof Interlaken-Ost getroffen und sind nach einem "Käfeli" im Park um 11.07 Uhr mit dem stark besetzten Dampfschiff "Lötschberg" während etwa einer Stunde über den Brienzersee nach "Giessbach" gefahren. Sehr viele Touristen, darunter zahlreiche Familien mit Kindern aus aller Welt sind mitgekommen. 

In " Giessbach" sind wir mit der Seilbahn zum Hotelkomplex hinauf gefahren und haben auf der "Terrasse der Aktionäre" ein feines Mittagessen genossen.

Anschliessend haben wir ein Luxuszimmer mit Aussicht auf den See besucht, wo man für CHF 400.- übernachten kann.

Die Rückreise nach Interlaken-Ost erfolgte mit dem gleichen Schiff. 

MERCI VIELMAL, lieber Jean-Louis 
und uf Wiederluege in Züri!


GRAndhotel Giessbach

Bewegte Geschichte und reiche Tradition

Das historische Grandhotel Giessbach wurde 1873/74 durch den französischen Architekten Horace Edouard Davinet gebaut. Auftraggeber war die bekannte Hotelierfamilie Hauser aus Zürich. Die architektonische Eleganz des neuen Gebäudes im Einklang mit der Umgebung half dem Hotel schnell zu weltweiter Bekanntheit.

Treffpunkt der grossen Gesellschaft

Maler, Kupferstecher und Photographen hielten die wundervolle Einheit von Gebäuden, Parkanlagen und Landschaft im Bilde fest. Dichter und Philosophen besangen das Naturwunder der Giessbachfälle. Bis zum Kriegsausbruch von 1914 war das Grandhotel Giessbach Treffpunkt der grossen Welt. Gekrönte Häupter mit ihrem Gefolge, Staatsmänner, Diplomaten und gefeierte Künstler verbrachten den Sommer im Giessbach, schöpften neue Kräfte und tauschten Gesellschaftsklatsch und Staatsgeheimnisse aus. 

Das Ende der Goldenen Ära 
Zwei Weltkriege mit ihren verheerenden Folgen für die Schweizer Hotellerie, sowie ein verändertes Tourismus-
verständnis liessen Glanz und Ruhm des Giessbach verblassen. Nach jahrelangem Niedergang schloss das Hotel 1979 seine Pforten. Es bestanden Pläne, die ganze ursprüngliche Anlage abzureissen und an deren Stelle ein modernes Betongebäude im Stil eines «Jumbo-Chalets» zu errichten.

Neue Hoffnung

Glücklicherweise gelang es im November 1983 dem international bekannten Schweizer Umweltschützer Franz Weber, mit Hilfe seiner Vereinigung Helvetia Nostra und der von ihm gegründeten «Stiftung Giessbach dem Schweizervolk», die Giessbach-Domäne samt ihren 22 Hektaren Grundeigentum käuflich zu erwerben und unter Denkmalschutz zu stellen. Seine Idee, den Giessbach dem Schweizervolk zu «schenken» und ihn dadurch für alle Zeiten unversehrt zu erhalten, fand in der Bevölkerung begeisterte Zustimmung.

Auferstehung

Zur Finanzierung der notwendigen Renovationen und zum Betrieb des Hotels gründete Franz Weber eine Aktiengesellschaft, die Parkhotel Giessbach AG, und eröffnete im Mai 1984 das Haus mit einem neuen Restaurant, dem «Parkrestaurant», und einer kleinen Anzahl noch unrenovierter Zimmer. In sieben Umbauetappen jeweils während der Wintermonate wurde das Hotel Stockwerk um Stockwerk von Grund auf renoviert und zählt heute wieder zu den schönsten und renommiertesten Häusern im schweizerischen Gastgewerbe.

 

Der Salondampfer «Lötschberg» 
wurde als 299. und letzter Raddampfer von der Firma Escher, Wyss & Cie. in Zürich gebaut[2] und am 25. Juli 1914 in Betrieb genommen.[3] Nach nur neun Tagen wurde er wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs für Jahre stillgelegt. Später verkehrte das Schiff bis 1923 nur an zwei Tagen pro Woche. Während der Zeit des Zweiten Weltkriegs fuhr das Schiff nur an schönen Sonntagen. Statt mit Steinkohle wurde mit Holz geheizt. 1968 wurde der Treibstoff auf Heizöl umgestellt.

Im Winter 2000/2001 erhielt die DS Lötschberg eine umfangreiche Generalrevision mit Kesselersatz, die vier Millionen Schweizer Franken kostete. 2008 würdigt der Internationale Rat für Denkmalpflege ICOMOS die sorgfältige und nach denkmalpflegerischen Grundsätzen erfolgte Restaurierung des Salondampfers mit der «Besonderen Auszeichnung 2008».[4]



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Neueste Kommentare

04.11 | 17:06

Wir fahren oft mit Seilbahnen und geniessen den Rundblick - der Lärm hat uns nie gestört, haben aber Verständnis für Menschen, die bei einer Station leben.

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04.11 | 11:07

Dass die unnötige Zooseilbahn keinen Lärm verursacht ist falsch. Herr Gerber hat wohl noch nie neben einer Seilbahn Tal- oder Berg-station gelebt! Mehr Verkehr.

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28.08 | 12:11

Toller Bericht, schöne Aufnahmen!

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01.11 | 11:44
Altersstrategie erhielt 1
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