Auf den Spuren von Paulus

Beim ökumenischen Gottesdienst in der St. Niklaus-Kirche in Antalya
Das Naturwunder von Pamukkale mit den versteinerten weissen Kalkstein-Terrassen
Celsus-Bibliothek in Ephesus
Ein Wunder! Menschenleere Kuretenstrasse in Ephesus!
Unsere Reisegruppe vor den Resten des Mausoleums in Bodrum

Vom 16. bis 24. Juni 2018 hat Pfarrer Dr. Jiri Dvoracek zusammen mit Pfarrerin Hanna Kandal bei dauerhaft schönem, manchmal sehr heissem Wetter eine sehr gut gelungene, hochinteressante, kulturhistorische Sonderreise in die Westtürkei durchgeführt, wie er das vor einem Jahr schon nach Siebenbürgen getan hat. Aktiv mit dabei war seine Frau Hajnalka Ravasz, die seit 4 ½ Jahren Pfarrerin in Wallisellen ist. Hanna Kandal war von ihrem Gatten Saban begleitet, was oft sehr hilfreich war.
20 Personen aus drei Generationen unserer ev.ref. Kirchgemeinde haben mit regem Interesse an dieser wirklich preisgünstigen Reise teilgenommen: Inkl. Flug mit den Turkish Airlines hat diese 9-tägige Rundreise im modernen Reisebus, mit Halbpension in den 6 Hotels (mit Doppelzimmer), der Reiseleitung und allen Eintrittsgeldern ingesamt Euro 1'055.- pro Person gekostet. Inbegriffen waren ferner eine Umhängetasche oder Rucksack sowie ein Liederbüchlein, das wir am Morgen bei den Andachten gerne benützt haben.

Diese persönlichen Andachten zum Tagesthema im Teilnehmerkreis haben wir sehr geschätzt und gerne besucht. 

Es war eine ausgezeichnet vorbereitete Rundreise mit faszinierenden Sehenswürdigkeiten. Pfr. Dvoracek hat zum voraus lehrreiche Büchlein über die Westtürkei und bebilderte Zusammenfassungen über die Hellenistische Zeit, die Römische Herrschaft in Palästina und die Ausbreitung des Christentums zur Lektüre verteilt. Kurz vor der Abreise hat Frau Dr. Regina Hanselmayr eindrückliche Bilder zu den Sehenswürdigkeiten an Ort und Stelle präsentiert, zum Beispiel zum Mausoleum von Halikarnassos in Bodrum, das als Weltwunder in der Antike galt.

Besonders dankbar erwähne ich die lebendigen Geschichten, die uns Hanna Kandal und Hajnalka Ravasz unterwegs zum Thema «Was die Steine erzählen» zu unseren Besichtigungen unterhaltsam vorgelesen haben. Zum Schluss haben wir diese bebilderte Broschüre zur Erinnerung sogar geschenkt erhalten: MERCI VIELMAL!

Die perfekte Organisation unserer Rundreise lag in den Händen der «Biblischen Reisen Stuttgart» und deren Agentur Thales Tour in Antalya. Der türkische Reiseleiter «Hasan» Gulbol wusste über alles hervorragend Bescheid, war ein geschickter Organisator und fand für seine Orientierungen immer wieder schattige Plätze. Seine fachmännischen Erklärungen haben viel zum Gelingen unserer Reise beigetragen. Seine rote Kappe war wegweisend – wie das blaue Hemd unseres Pfarrers…

Unser Reiseprogramm

Unser Reiseprogramm begann wie erwähnt mit dem Flug der Türkish Airlines ab Zürich über Istanbul nach Antalya und endete mit dem Rückflug ab Izmir.

Besonders interessant war der Gottesdienst bei der ökumenischen Gemeinde St. Nikolaus, den wir in der Altstadt von Antalya gemeinsam besucht haben.

Im antiken Perge haben wir griechisch-römische Stadtanlagen bewundert, mit dem grossartigen hellenistischen Tor, durch das schon Paulus diesen Ort betreten hat.  

In Aspendos waren wir im klassisch-römischen Theater, das 20'000 Zuschauern Platz bietet und haben das Aquädukt bestaunt.

Nach der Ueberquerung des imposanten Taurusgebirges haben wir am nächsten Tag nach Laodizea und Kolossä in Pamukkale die versteinerten weissen Kalkterrassen besucht, die ein einzigartiges Naturwunder sind. Dann haben wir die Sehenswürdigkeiten in der Stadt Hierapolis erlebt.

Das Mausoleum von Halikarnassos in Bodrum mit prächtigen Grabstätten bildete einen weiteren Höhepunkt. Von dort stammt auch unsere Gruppenaufnahme.

Nach Didyma und Milet haben wir das einmalige Ephesus besucht. Die zentrale Strasse haben wir zum Glück noch touristenfrei erlebt. Besonders wertvoll ist die dortige Bibliothek. Hochinteressant war auch das Museum von Selçuk.

Das frühere Pergamon (heute Bergama) war eine der sieben Gemeinden der Offenbarung. Dort haben wir die Akropolis mit Resten der Königspaläste, Tempel und Bibliothek und das hellenistische Theater besucht und in Dikili übernachtet.

Dann kamen wir nach Izmir, dem antiken Smyrna und hatten von Kadifekale einen grossartigen Ueberblick auf Stadt und Hafen. In La Wines haben wir eine Weinprobe genossen.

Am letzten Tag haben wir die grosssartige Agora in Izmir besichtigt und das Archäologische Museum besucht. Dann sind wir mit der Fähre über den Golf von Smyrna nach Karsiyaka gefahren und schliesslich von dort zum Flughafen.

Dieses ganze Programm war sehr vielseitig, hochinteressant, aber auch anstrengend: Susy und ich waren jeden Tag von 06 bis 23 Uhr auf den Beinen und haben es gut überstanden. Susy und Ernst Schluep haben mir beim Treppen hinauf und runter steigen, sehr geholfen.

Gerne werden wir an diese spannende Rundreise mit unserer netten Gruppe zurückdenken.

Besten Dank an alle Beteiligten!

 

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Neueste Kommentare

04.11 | 17:06

Wir fahren oft mit Seilbahnen und geniessen den Rundblick - der Lärm hat uns nie gestört, haben aber Verständnis für Menschen, die bei einer Station leben.

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04.11 | 11:07

Dass die unnötige Zooseilbahn keinen Lärm verursacht ist falsch. Herr Gerber hat wohl noch nie neben einer Seilbahn Tal- oder Berg-station gelebt! Mehr Verkehr.

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28.08 | 12:11

Toller Bericht, schöne Aufnahmen!

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01.11 | 11:44
Altersstrategie erhielt 1
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