aus meinem Programm

Projekt Züri-Bahn ZKB 2020
Zoo-Seilbahn
Ueberzeugtes Ja zum Stadion "Ensemble" beim Hardturm!

Persönliches Merkblatt für die Kantonsratswahlen
vom 24. März 2019

 

Am 24.10.2018 habe ich auf meiner Website www.aktivsenior-erichgerber.ch unseren Einsatz zur künftigen Altersstrategie in der Stadt Zürich beschrieben.

Mein Slogan lautet: «Vorwärts – für ein Alter in Bewegung!»

Ich habe dort unsere neue Kommission EVP-BDP-FDP erwähnt, die unter der Leitung von GR Ernst Danner (EVP) und GR Raphael Kobler (FDP) ein Postulat vorbereitet, das auf den kritischen Ausführungen von alt KR Hans-Rudolf Winkelmann beruht.

Es wird dem neuen Stadtrat Andreas Hauri eingereicht, der die Neugestaltung der Altersstrategie in der Stadt Zürich plant.

Hier kann – hoffentlich mit unserer Unterstützung – ein Wendepunkt in der städtischen Altersstrategie entstehen.

Jetzt möchte ich weitere Punkte darstellen, mit denen ich mich im Rahmen unserer BDP von Stadt und Kanton Zürich ausser der Alterspolitik befassen möchte.

Ja für die baldige Erneuerung des Carparkplatzes am Sihlquai

Die Bus Station Zürich,[1] bis zur Umbenennung 2017 Carparkplatz Sihlquai, ist ein zentraler Halteplatz für Fernbusse und Reisecars in Zürich. Er befindet sich nördlich des Hauptbahnhofs und westlich des Schweizerischen Landesmuseums an der Sihl. Der Parkplatz liegt in kurzer Gehdistanz vom Hauptbahnhof. Zudem wird die in der Nähe liegende Tramhaltestelle Sihlquai/HB von den Linien 4, 13 und 17 der Verkehrsbetriebe Zürich bedient.

Die Bus Station Zürich gilt als einer der grössten Linienbus-Hubs in der Schweiz und ist im Eigentum der Stadt Zürich. Nachdem Anfang des 21. Jahrhunderts noch über eine Standortverlegung diskutiert worden war,[2] soll der Platz mit Stand 2017 für weitere zehn Jahre provisorisch genutzt und zu diesem Zweck aufgewertet und instandgesetzt werden.[3] Aktuell verfügt der Parkplatz über etwa 40 gebührenpflichtige Stellplätze.[4]

Unternehmen wie Expressbus und Eurolines bedienen insbesondere regelmässige Linien nach Osteuropa und Italien. Die deutschen Unternehmen FlixBus und IC Bus bedienen von Zürich aus Ziele vor allem in deutschen Städten, teilweise auch in Norditalien, den Nachbarländern, Benelux- und osteuropäischen Staaten. Flixbus bietet bis zu sieben tägliche Direktverbindungen zum Flughafen Basel-Mülhausen an, ein wichtiger Standort der Billigfluggesellschaft EasyJet.[5]

Eine Fahrt mit dem Flixbus nach München kostet zum Beispiel ab Euro 15.99.

Der bisherige Carparkplatz beim HB sollte für 8 Millionen Franken als „BusStation Zürich“ modernisiert werden. Das ist dringend notwendig - der jetzige Zustand ist jämmerlich. Dieses Geschäft liegt beim Gemeinderat pendent und ist auch abhängig von den neuen Fernbuslinien in der Schweiz und im Raum Zürich. Eine solche Station sollte möglichst zentral sein.

Auf den 34 gebührenpflichtigen Busparkplätzen am Sihlquai verkehren angeblich jedes Jahr 800‘000 Touristen aus ganz Europa, einige Schritte vom HB entfernt, mit 3 verfügbaren Tramlinien.

Geplant sind ein Betriebsgebäude mit sechs Verkaufsstellen, einem Kiosk, vier Zürich-WC, einem Personenunter-stand und Wartezonen. Ausserdem umfasst dieses Projekt Ein- und Ausfahrten mit Videoüberwachung, zwei Haltekanten für Linien- und Touristikbusse, einen Entsorgungs- und Waschplatz für Busse, einen Unterflurcontainer sowie einen Trinkbrunnen. Ausgelegt ist diese Anlage auf rund 140 Fahrten im Tagesbetrieb und gut 40 Fahrten in der Nacht. Wie der Stadtrat schreibt, entspricht dies etwa zehn Prozent zusätzliche Fahrten gegenüber heute.

Meine Frage lautet: Was geschieht mit dem Carparkplatz beim HB, wenn dort ein Kongresszentrum gebaut wird? Im Projekt für das Kongresszentrum an diesem Ort wird der Carparkplatz nicht erwähnt…

Gegen ein Kongresshotel am Sihlquai

Als Touristiker bin ich gegen ein Kongresszentrum auf dem Carparkplatz Sihlquai, solange die vom Gemeinderat bereits beschlossene Erneuerung dieses Carplatzes nicht geregelt ist. Lässt er sich im Kongresszentrum integrieren?

Wie man aus den Medien vernimmt, planen städtische Kreise an diesem Ort ein Kongresszentrum mit Hotelnutzung (Kosten mindestens 250 Milllionen Franken). Zu diesem Zweck wird eine Volksinitiative „Neue Arbeitsplätze anstatt Carparkplätze“ lanciert.

Die Immobiliengesellschaft Mobimo und die IG Kongress-Stadt Zürich planen ein Kongresszentrum von internationaler Ausstrahlung mit zwei Hotels auf dem Areal Carparkplatz. Im grossen Saal sollen 3000 Personen Platz finden, was deutlich mehr ist als im bestehenden Haus am See (1600 Plätze). Eine Beteiligung der öffentlichen Hand ist nicht vorgesehen. Gemäss Mobimo wurde ein Businessplan erstellt, der aufzeige, dass sich ein solches Haus samt Hotels und kleineren Nebennutzungen wirtschaftlich betreiben lasse. Der Zürcher Stadtrat will nun bis Ende Jahr einen Grundsatzentscheid zur Zukunft des Carparkplatzes fällen. Die IG Kongress-Stadt wird von alt Stadtpräsident Elmar Ledergerber präsidiert. Darin vertreten sind verschiedene Wirtschaftsverbände und die beiden Hochschulen.

Dazu eine Stellungnahme BDP Stadt Zürich, die ich gerne bekannt mache:

„Die BDP Stadt Zürich hat sich bereits im Frühling gegen das Kongresshaus am Sihlquai ausgesprochen. Der Standort ist äusserst ungeeignet und wird für andere Sachen benötigt. Und wir haben schon ein teures Zentrum. Und es gibt viel bessere Standorte dafür.“

Was den Kongresstourismus in Zürich betrifft, freue ich mich auf die vom Volk bereits bewilligte Erneuerung des Kongresshauses am See, wo ich lange im Vorstand tätig war.

Seit Jahren bin ich der Meinung, dass ein weiteres Kongresszentrum für die grosse Region Zürich in den Raum Flughafen gehört. Drum schätze ich es, dass die Flughafen Zürich AG und die Swiss Life AG mit einem Aufwand von rund einer Milliarde Franken zusammen am Flughafen das internationale Geschäftsviertel 
„The Circle“ mit rund 5'000 Arbeitsplätzen bauen - ein Ort für Business und Lifestyle, für Brands, Medizin, Bildung, Kultur mit Unterhaltung, für Hotellerie und Kongresse. Der Grundstein wurde am 24. März 2017 gelegt. Dieser Baukom-plex ist schon sehr gut sichtbar:

Von besonderer touristischer Bedeutung ist der Komplex der beiden HotelsHyatt Regency und Hyatt Palace, die voraussichtlich ab 2020 auf einem Areal von 180'000 m2 ingesamt 550 Zimmer sowie Kongresseinrichtungen mit 1'500 Plätzen anbieten werden.
Per Eisenbahn liegt dieser neue Tourismuskomplex „Circle“ beim Flughafen Zürich-Kloten bloss etwa 12 Minuten vom Stadtzentrum Zürich entfernt und wird somit dazu beitragen, dass unsere Kongress-Stadt bald zu den „Top Ten“ in Europa gehören wird.


Ja zum neuen Fussballstadion „Ensemble“ Hardturm Zürich!

Die Stadt Zürich hat im Herbst 2015 den Investorenwettbewerb für das Hardturm-Areal gestartet, an dem sich fünf Bieterteams beteiligten. Damit hat sie privaten Investoren den Weg geebnet, mehrheitsfähige Projekte zu entwickeln. Gesucht wurde ein Bieterteam, das ein Fussballstadion, gemeinnützige Wohnungen und ein Investorenprojekt plant, baut und finanziert. Das Projekt soll sowohl zukunftsweisend bezüglich Städtebau, Architektur und Quartierverträglichkeit als auch wirtschaftlich sein. Zudem strebt die Stadt ein ökologisch nachhaltiges Projekt in den Bereichen Betrieb und Umwelt an.

Das geplante Fussballstadion weist eine maximale Kapazität von 18 500 Sitzplätzen auf. Es wird im Besitz einer bereits gegründeten Stadioneigentümer-gesellschaft Stadion Züri AG sein, und schlüsselfertig einer Stadionbetriebs-gesellschaft, die von den beiden Clubs gegründet wird, vermietet. Die Finanzierung der Investitionsgesellschaft wird durch HRS Investment AG sichergestellt.
«GC und der FCZ brauchen ein richtiges Fussballstadion, um sportlich wie wirtschaftlich auf gesunden Füssen zu stehen. Das vorliegende Projekt überzeugt durch ein langfristig und finanziell tragfähiges Konzept»,
so der Stadtrat und Sportminister Gerold Lauber. Auch die beiden Clubs – deren Präsidenten bei den Jurierungen anwesend waren, jedoch kein Stimmrecht hatten – stehen hinter dem Siegerprojekt.

Das Investorenprojekt mit einer Hauptnutzfläche von rund 66 000 Quadratmetern sieht den Bau von zwei Wohn- und Geschäftstürmen im Westen des Areals vor und wird durch HRS Real Estate AG im Auftrag der Investorin Immobilienanlagegefässe der Credit Suisse entwickelt und realisiert. Der gemeinnützige Wohnungsbau wird in Kooperation mit der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) geplant und realisiert. Das Teilprojekt sieht im Osten des Areals einen Wohnkomplex mit 173 Genossenschaftswohnungen in unterschiedlichen Grössen sowie einem Doppel-kindergarten mit Betreuungsräumen vor. Architekten der drei Objekte sind Pool Architekten, Caruso St John Architects und Boltshauser Architekten. Die offene Bebauungsstruktur ermöglicht genügend Freiräume fürs Quartier. Stadtrat André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartements, unterstrich die Bedeutung des Gesamtprojekts fürs Quartier: «Die verschiedenen Wohnformen sind eine Bereicherung für Zürich-West. Aufgrund der verschiedenen Nutzungen der Gebäude wird das Areal nicht nur an den Spieltagen, sondern jeden Tag belebt sein.»

Ferner bin ich für die Gewährung des kommunalen Stimmrechts für alteingesessene Ausländer

Im Februar habe ich der kantonalen Parteipräsidentin einen entsprechenden Antrag gestellt.

Mit über zwei Millionen Ausländern gehört die Schweiz zu den Ländern mit dem höchsten Ausländeranteil (24,9% im Jahr 2016). Die meisten von ihnen leben schon lange in unserem Land – fast ein Fünftel wurde hier geboren, die Mehrheit lebt bereits in der zweiten oder sogar dritten Generation in der Schweiz. Selbst von den im Ausland Geborenen sind 44,4 Prozent seit mindestens zehn Jahren bei uns ansässig. Sie sind überwiegend etabliert – sie arbeiten, bezahlen ihre Steuern und nehmen am gesellschaftlichen Leben teil. Trotzdem ist dieses Viertel der Wohnbevölkerung heute noch von einer Reihe gemeinschaftlicher und politischer Aktivitäten ausgeschlossen.

Zusätzliche Pflichten verlangen nach zusätzlichen Rechten: Die Ausweitung der Bürgerdienstpflicht ruft nach einer Gewährung politischer Rechte. Dies ist nur schon im Hinblick auf den Grundsatz «Keine Besteuerung ohne Vertretung» angesagt. Neben der Verpflichtung zur Teilnahme am Bürgerdienst wäre es konsequent, den Inhabern einer C-Bewilligung die Möglichkeit zu geben, auf kommunaler Ebene abzustimmen, zu wählen und gewählt zu werden. Derzeit gewähren erst sechs Kantone (VD, FR, NE, JU, AR, GR) den Ausländern auf lokaler Ebene politische Rechte; im Kanton Genf verfügen Ausländer nur über ein aktives, jedoch kein passives Wahlrecht. Die Kantone sollen individuell entscheiden können, ob und nach welchen Kriterien sie zusätzliche Rechte auf Gemeindeebene gewähren wollen.

Ja zum Vorschlag eines Bürgerdienstes für alle

Den Vorschlag der Senior Researcherin Noémie Roten von Avenir Suisse finde ich sehr interessant und deshalb prüfenswert.

Während viereinhalb Jahren meines Lebens habe ich in verschiedenen Heeres-einheiten, Funktionen und Regionen Militärdienst geleistet und habe dabei viele Situationen und Menschen kennengelernt. Heute komme ich noch mit Rekruten zusammen, die ich vor 64 Jahren als Leutnant in der Kaserne Bern geführt habe.

Ich begrüsse ihren kühnen Vorschlag, die allgemeine Wehrpflicht inskünftig durch einen Bürgerdienst für alle zu ersetzen, und zwar für Schweizerinnen /Schweizer und niedergelassene Ausländerinnen /Ausländer, wahlweise in der Armee, in einem Schutzdienst oder einer zivilen Tätigkeit wie in der Alters-pflege, Spitalpflege, der Feuerwehr oder in einem politischen Amt.

Diese Tätigkeit könnte während 200 bis 260 Tagen zwischen dem 20. und dem 45. Altersjahr, eventuell sogar bis zum 70. Altersjahr absolviert werden.

Unser demokratische Bürgerstaat würde durch dieses neue System vollkommen erneuert, unsere wichtigen Bürgeraufgaben zwischen den Generationen noch besser verteilt und manches Rekrutierungsproblem noch besser gelöst.

Das Projekt einer Zooseilbahn ab Stettbach werde ich als Touristiker ebenfalls unterstützen.

Von der S-Bahn direkt in die Zooseilbahn: So nah war der Zoo Zürich noch nie! Die geplante Zooseilbahn erschliesst den Zoo Zürich vom Bahnhof Stettbach aus – schnell, bequem und umweltgerecht.
Die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr erhält eine neue Qualität. Und für die Besucherinnen und Besucher beginnt das Zooerlebnis bereits mit der Seilbahn-fahrt.
Die Zooseilbahn erschliesst den Zoo Zürich als neue ÖV-Achse bedarfs-gerecht, umweltverträglich, bequem, schnell und mit hohem Erlebniswert.

Die Zooseilbahn schafft eine ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Lösung als Alternative zur Anreise mit dem Auto.

Die Zooseilbahn sichert und steigert die Attraktivität des Zoo Zürich als meistbesuchte Kulturinstitution der Schweiz nachhaltig, im Einklang mit den Interessen der Quartierbewohner und ohne Belastung der Staatskasse.

 

Das Projekt einer ZüriBahn zum 150-Jahr-Jubiläum der ZKB im Jahr 2020 quer über den Zürichsee unterstütze ich als Touristiker ebenfalls.

Meine Website www.aktivsenior-erichgerber.ch werde ich in Richtung Politik weiter ausbauen. (Gegenwärtig zählt sie 252‘000 Clippings).

 

Persönlicher Aufruf
an die Leserinnen und Leser meiner Websites

Sehr geehrte Damen und Herren

Es nimmt mich natürlich enorm «wunder», was Sie von diesen Anliegen
halten, welche Gedanken Sie sich dazu machen und ob Sie vielleicht Interesse finden, mit uns darüber zu diskutieren oder gar als Sympathisantinnen und Sympathisanten bei uns mitzumachen.

Wenn ja, kontaktieren Sie bitte unsere Adresse info@bdp-stadt-zuerich.ch oder meine Adresse erich.gerber-zh@bluewin.ch  (Tel. 044 322 59 86).

Mit bestem Dank zum voraus und freundlichen Altersgrüssen

Aktivsenior Erich Gerber
Mitglied BDP Stadt Zürich
Stettbachstrasse 75, 8051 Zürich
Tel. 044 322 59 86

Uf Wiederluege!

Neuen Kommentar schreiben (Hier klicken)

123website.ch
Zeichen zur Verfügung: 160
OK Senden...
Alle Kommentare anzeigen

Neueste Kommentare

04.11 | 17:06

Wir fahren oft mit Seilbahnen und geniessen den Rundblick - der Lärm hat uns nie gestört, haben aber Verständnis für Menschen, die bei einer Station leben.

...
04.11 | 11:07

Dass die unnötige Zooseilbahn keinen Lärm verursacht ist falsch. Herr Gerber hat wohl noch nie neben einer Seilbahn Tal- oder Berg-station gelebt! Mehr Verkehr.

...
28.08 | 12:11

Toller Bericht, schöne Aufnahmen!

...
10.12 | 15:36
Barack Obama erhielt 1
Ihnen gefällt diese Seite